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Die Wahrheit über Kaffeevollautomaten

Kaffeevollautomaten sind schon ne tolle Sache. Passabler Kaffee auf Knopfdruck.

Aber

„Damit kann man ganz super viel verschiedene Getränke machen!“

Stimmt nicht. Damit kann man passablen Espresso machen, sofern man den KVA richtig einstellt und man ordentliche Bohnen verwendet. Und, sofern die Funktion vorhanden ist, passablen Milchschaum.
Natürlich bieten die Geräte auch „normalen Kaffee“ an, aber das ist Espresso, verlängert mit ekliger, bitterer Plörre.
Kann man auch sehr einfach nachvollziehen: man braucht dafür 5-6 Tassen. Jetzt ziehe man einen „normalen Kaffee“ und wechsle alle paar Sekunden die Tasse unter dem Kaffeeauslauf. In der ersten Tasse landet ein Ristretto, der sollte gut sein, sonst muss man den KVA grundsätzlich neu einstellen. In der zweiten Tasse landet ein dünner Espresso. Ab der dritten Tasse wird’s immer dünner und ekliger, spätestens in der fünften Tasse landet nur noch helle Brühe mit extrem viel Bitterstoffen und anderen Kaffeebestandteilen, die man eben beim Espresso bewusst nicht aus den Bohnen herauspresst. Ein „normaler Kaffee“ aus einem KVA ist also ein Espresso, verlängert mit allem was man nicht im Kaffee haben will.
Workaround: Espresso ziehen, mit kochendem Wasser aus dem Wasserkocher bzw. der Heißwasserdüse vom KVA verlängern.

„Das macht viel weniger Arbeit als eine Kaffeemühle und ein Siebträger!“

Stimmt nicht. Ein KVA entkoppelt nur die Arbeit zeitlich vom Kaffeemachen.
Natürlich macht soein KVA Arbeit, mehr als eine Mühle und ein Siebträger zusammen: Man muss die Auffangschale für Wasser und Kaffee ausleeren („Windeln wechseln“). Man muss das Reinigungsprogramm laufen lassen, man muss das Entkalkungsprogramm laufen lassen. Man muss ab und zu auch mal alles was irgendwie abzunehmen geht reinigen.

„Kaffeevollautomaten versiffen und sind eklig!“

Stimmt, wenn man sie nicht ordentlich pflegt. Vom frisch gemahlenen Kaffee geht immer etwas daneben. Im KVA ist es warm und feucht. Natürlich macht der Schimmel da ne fette Party. Siehe oben, ein KVA macht viel Arbeit.

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manomama

Vorspiel:
Auf manomama aufmerksam geworden bin ich durch WRINT – WR115 Holger ruft an: Bei Sina (manomama) Trinkwalder.
So richtig schlüssig, ob ich mir solche Kleidung leisten möchte, war ich mir aber nicht. Es gab zu dem Zeitpunkt die Augschburgdenim zu 119eur.
Ewig gewartet.
Dann, durch Zufall, das Buch in die Hände bekommen. In einen echten Buchladen auf der Suche nach einem Geburtstagsgeschenk gegangen, fünf Bücher gekauft, ihr kennt das.
Das Buch hielt nicht mal eine Dienstreise, es ist einfach viel zu kurz und zu spannend.

1. Akt:
Jetzt war ich angefixt und habe mich auf Twitter beraten lassen.
Selbst wärend des Bestellprozessen bekam ich meine Fragen sofort beantwortet.
Also eine Jeans gemäß Größentabelle, den passenden Gürtel und ein Kleid für meine Frau bestellt.

2. Akt:
Die Lieferung kam am 24.12. (!).
Die Kleidungsstücke waren liebevoll in rotem Papier verpackt und meine Freude war groß. In echt sieht die Jeans noch besser aus als auf den Produktfotos im Shop.
Außerdem hätte ich sie auch zu bekommen, wenn, ja wenn sie denn ein Knopfloch gehabt hätte …
Das Kleid war leider nix, saß gar nicht. Eine Näh-Nerd-Freundin konnte das auch begründen, was an dem Kleid dazu führt, dass es gar nicht sitzen kann, davon habe ich aber genau überhaupt nichts verstanden und kann das auch nicht wiedergeben.

3. Akt:
Also schrieb ich eine Mail an den Service, zwischen den Feiertagen. Keine Antwort.
Auch eine zweite Mail blieb unbeantwortet.
Langsam kam Ungeduld auf, mein Widerrufsrecht lief am 6.1. aus und da ist in Bayern Feiertag.
Also wie immer: auf Twitter nachgefragt und sofort eine beruhigende Antwort bekommen. An einem Samstag.
Am Tag nach dem bayrischen Feiertag kam dann mein Rücksendeetikett per Mail und die Rücksendung ging völlig problemlos.

Nachspiel:
Die Rückerstattung für das Kleid kam sehr schnell, auch da ist der Service von manomama vorbildlich.
Nörgeln auf hohem Niveau: da ich per Paypal bezahlt habe, kam die Erstattung als Guthaben auf mein Paypal-Konto, nicht als „sofort benutzbares richtiges Geld“ auf’s Konto. Nunja, da kann manomama nix für.
Meine Jeans mit Knopfloch kam ein paar Tage später, und was soll ich sagen …
… sie passt sehr gut
… sie trägt sich sehr gut
… sie fässt sich gut an, so wie sich früher Jeans angefasst haben, als sie noch keine bedruckten Stoffbeutel waren
… innen auf die Tasche sind die Namen der an der Produktion beteiligten Personen eingedruckt
… meine Frau liebt meinen Jeans-Po 🙂

Experiment manomama geglückt, wir harren der neuen Produkte und werden auf jeden Fall wieder bestellen.

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